Es waren geradezu postapokalyptische Themen, die im Ustermer Parlament am Montagabend behandelt wurden: Feuerbekämpfung und Notstrom. Dazu noch zwei Vorstösse zu Photovoltaikanlagen. Natürlich herrschte im Gemeinderatsaal nicht gar eine so dramatische Endzeitstimmung.
Für den Aufbau der Notstromanlagen im Stadthaus West legte der Stadtrat dem Parlament einen Kredit von 705 000 Franken vor. Dazu sollen der städtischen Verwaltung sowie der technischen Betriebe im Werkhofgebäude 50 Notfallarbeitsplätze eingerichtet werden.
Mit dieser Investition will die Stadt bei einem «Blackout» den Notfallbetrieb der Verwaltung unterbruchlos aufrechterhalten können.
Von links bis rechts des politischen Spektrums gab der Dieseltank für das Notstromaggregat zu reden. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, ob statt des geplanten 1660-Liter-Tanks, der für etwa 30 Stunden Energie liefern könnte, nicht eine Energieversorgung über eine Batterie möglich wäre.

