Politik

Gemeinde Pfäffikon betreut Asylsuchende wieder selber

Ab 2023 kümmert sich die Abteilung Soziales in Pfäffikon um die Betreuung der Asylsuchenden. Dies kommt für die Gemeinde zwar teurer aber man erhoffe sich eine Qualitätssteigerung.

Gemeinde Pfäffikon betreut Asylsuchende wieder selber

Die Asylorganisation Zürich (AOZ) hat den Vertrag betreffend Asylbetreuung mit der Gemeinde Pfäffikon gekündigt, um neue Verträge auszuhandeln. Infolgedessen beauftragte der Gemeinderat die Leitung Soziales, die Rücknahme der Asylbetreuung zu prüfen und einen Bericht mit Vorschlägen zum weiteren Vorgehen vorzulegen, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Der Abklärungsbericht besteht aus detaillierten Ergebnissen sowie einem Kostenvergleich. Dieser weist zwar auf, dass die Rücknahme in erster Linie nicht zu direkten Einsparungen führen wird.

Aber: «Langfristig betrachtet kann durch die Betreuung der Asylsuchenden in der Gemeinde Pfäffikon eine Erhöhung der Betreuungs-Qualität und Quantität erreicht werden, welche sich positiv auf die Integration der asylsuchenden Personen und somit auf die Kosten in der Sozialhilfe auswirken wird.»

Definitive Übernahme ab 2023 

So sieht der Gemeinderat Pfäffikon die Rücknahme der Asylbetreuung als richtigen Schritt an, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der bestehende Vertrag mit der AOZ, gültig bis Ende 2022, wird nicht mehr erneuert. Somit wird die Asylbetreuung Schrittweise ab Ende 2022 und vollständig ab Januar 2023 als Aufgabe wieder in die Gemeinde Pfäffikon zurückgenommen.

Die Abteilung Soziales übernimmt die Asylbetreuung, wobei die Stellenprozente um 90 Prozent in der Sozialberatung und 20 Prozent in der Sachbearbeitung erhöht werden.

Unterbringung Asylsuchende der Gemeinde Wildberg in Pfäffikon

Mit Entscheid vom 21. September 2021 gelangte der Gemeinderat von Wildberg an die Gemeinde Pfäffikon, um eine mögliche Zusammenarbeit zur Unterbringung der Asylsuchenden zu prüfen. Das Aufnahme-Kontingent von Wildberg besteht für fünf Personen.

Die Abklärungen der Gemeinde Pfäffikon haben ergeben, dass in den genutzten Liegenschaften zur Unterbringung von Asylsuchenden Möglichkeiten dazu bestehen. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat entschieden, den fünf Asylsuchenden der Gemeinde Wildberg den Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Rahmenbedingungen und die Zusammenarbeit werden vertraglich geregelt.

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