Ist es nicht ein schönes Gefühl, Fahrrad zu fahren, während einem der Wind um die Ohren bläst? Wer erinnert sich noch an seine ersten Fahrversuche? Die meisten waren wohl noch kleine Kinder, und mussten sich eines Tages vom liebgewordenen Velo verabschieden. In der Regel wurde dann ein Neues gekauft oder es blieb eines von älteren Geschwistern übrig.
Damit die alten Fahrräder nicht auf einem Schrotthaufen landen, organisiert der Familienverein Turbenthal jedes Jahr eine Velobörse. «Bei diesem Anlass geht es uns um die Nachhaltigkeit», sagte Irene Keller. Das Vorstandsmitglied des Familienvereins ist dieses Jahr verantwortlich für die Velobörse.
Der Verein organisiert ausserdem die Kinderkleiderbörse und weitere Veranstaltungen im Dorf. Bereits zum neunten Mal wurde heuer die Velobörse durchgeführt.
Der frühe Vogel fängt den Wurm
Der Anlass startete um 13 Uhr im Werkhof Turbenthal, unweit vom Bahnhof entfernt. Interessierte konnten kleine und grosse Räder, Trottinetts und Fahrradhelme erstehen. Das Angebot unterschiedlich bunt: Es gab Velos in Lila, Gelb oder dunkleren Farben und sogar eines mit dem Toblerone-Logo. Neben dem Verkauf bot der Familienverein auch heisse Getränke an.

