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Politik

Der stolze Landgasthof und sein tristes Ende

Vier farbige Mehrfamilienhäuser stehen seit knapp zehn Jahren da, wo einst der Landgasthof Bären war. Er verschwand, nachdem Hallenbad, Restaurants und die Hotelzimmer nicht mehr rentierten.

Der Landgasthof Bären löste einst den alten «Bären» ab, der jahrzehntelang als Treffpunkt von Turbenthal diente. Seine Anfänge gehen auf die 1960er Jahre zurück.

In einer Kurzversion beschreibt Armin Giger die Geschichte des Landgasthofs im Ausserdorf im Buch «Turbenthal 1960 bis 1996». Der ehemalige Primarlehrer war ein Weggefährte des Baumeisters Walter Müller, der ab 1969 als Gemeindepräsident amtete.

Wusch vom grossen Saal

Zusammen mit anderen Gleichgesinnten hatten die beiden in den 1960er Jahren die Stimmbürgervereinigung «Pro Turbenthal» gegründet, die sich seinerzeit für eine Strassenführung mit Trottoirs beim Kirchenrank engagierte. Die Vereinigung löste sich auf, nachdem der Landgasthof Bären verwirklicht worden war.   

Am Anfang des Betriebs war der Wunsch der Dorfvereine nach einem grösseren und moderneren Saal. Armin Giger schreibt dazu, dass 1968 der damals 35-jährige Walter Müller die Initiative ergriffen habe, einen neuen «Bären» an einem anderen Standort zu bauen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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