1098 Stimmen hat der amtierende Parlamentspräsident Kilian Meier bei den Wahlen erhalten. Damit hat der Mitte-Politiker das beste Resultat aller Nicht-SVP- und SP-Kandidierenden gemacht.
Zu verdanken hat er das zu grossen Teilen den 419 Wählerinnen und Wählern anderer Parteien, die ihn mit deutlichem Abstand zum Panaschierkönig gemacht haben. Alleine auf der FDP- und der GLP-Liste wurde sein Name 90, respektive 98 Mal hinzugefügt.
«Natürlich freue ich mich sehr darüber», sagt Kilian Meier, der am Sonntag gleich auch noch in die Kirchenpflege wiedergewählt wurde. Das gute persönliche Ergebnis habe auch ihn etwas überrascht.
Gründe dafür sieht er mehrere. Einerseits sei er durch sein Amt als Parlamentspräsident derzeit stärker exponiert und medial präsent, andererseits aber auch als Person in Illnau-Effretikon und seinen Vereinen sehr gut vernetzt. Vor allem aber, so der Jurist, empfinde er es als «Bestätigung» seiner Politik.

