So soll Illnau-Effretikon in Zukunft gebaut werden
Am vergangenen Sonntag hat die Stimmbevölkerung ein neues Parlament gewählt. Das heisst auch: Der Wahlkampf ist beendet und der Kopf wieder frei für die Gegenwart. Oder, konkreter formuliert, für das wichtigste Geschäft der laufenden Legislatur: die Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO).
Bis 2030 rechnet man in Illnau-Effretikon mit einem Bevölkerungszuwachs von knapp 2'000 auf 19'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Es ist deshalb unablässig, die Rahmenbedingungen für das Wachstum der Stadt im nächsten Jahrzehnt festzusetzen.
Die Stimmungslage
Die Konfliktlust bei den grössten Fraktionen hält sich dabei in Grenzen. Stattdessen wird die Dringlichkeit betont, die Sache nun endlich zu besiegeln.
«Dieses Geschäft hat sich mittlerweile über allzu viele Jahre hingezogen. Jahre, in denen für die Bürgerinnen und Bürger die Rechtssicherheit hinsichtlich ihrer Bauvorhaben gelitten hat. Wir wollen Bauvorhaben ermöglichen und nicht verhindern. Deshalb müssen wir diese BZO jetzt unbedingt zu einem guten Abschluss bringen», sagt FDP-Fraktionschef Stefan Eichenberger.

