Höhere Steuereinnahmen sind der Hauptfaktor für den um 6,7 Millionen Franken besseren Abschluss der Pfäffiker Jahresrechnung. Im Budget war man von einem Aufwandüberschuss von 2,2 Millionen Franken ausgegangen. Nun präsentiert die Gemeinde ein Plus von 4,3 Millionen Franken. Dies bei einem Aufwand von rund 74,9 und einem Ertrag von rund 79,3 Millionen Franken.
Für Finanzvorstand Stefan Gubler (FDP) ist die Rechnung ein Grund zur Freude, obwohl alle drei langfristigen finanzpolitischen Ziele verfehlt wurden. «Dass wir diese nicht erreicht haben, liegt primär an den Darlehen an die Gemeindewerke, die neu als Verwaltungsvermögen und via Investitionsrechnung gebucht werden müssen.»
Zwar sind die Gemeindewerke seit 2011 eine eigenständige öffentlich-rechtliche Anstalt, doch die Aufnahme von Darlehen erfolgt über die Gemeinde. Heisst: Die Gemeinde nimmt die Darlehen auf und gibt sie wiederum zu den gleichen Bedingungen den Gemeindewerken weiter.
Nettovermögen verpasst Zielbereich
Dies schlägt sich sowohl im Verwaltungsvermögen als auch in der Investitionsrechnung nieder und beeinflusst dadurch gleich zwei der drei finanzpolitischen Ziele: Eine gesunde Substanz mit einem Nettovermögen von 25 Millionen Franken mit Schwankungen von +/- 10 Millionen Franken sowie ein Selbstfinanzierungsgrad von 100 Prozent.

