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Politik

SVP scheitert auch in der Schulpflege

Der freie Sitz in der Sekundarschulpflege wird unspektakulär besetzt. Und SVP-Mann Marcel Kuster verliert in der Wählergunst.

Vor vier Jahren musste Primarschulpräsidentin Susanne Hänni (GLP/GEU) ihren Sitz gegen Herausforderer Toni Lanzendörfer (SP) verteidigen, diesmal hatte sie als einzige Kandidatin für das Amt freie Bahn. Sie ist damit auch gleichzeitig Bildungsvorsteherin in der Dübendorer Exekutive – und damit die einzige Stadträtin in der viertgrössten Stadt des Kantons.

Für die «normalen» Sitze der Schulbehörde kam es am Sonntag jedoch zur Kampfwahl. Sämtliche Bisherigen konnten ihren Platz in der Primarschulpflege verteidigen. Es sind dies neben Hänni Brigitta Würsch-Fenner (Die Mitte), Olivia Kenel-Paredi (Die Mitte) und der Parteilose Martin Eichenberger (parteilos).

SVP-Kuster chancenlos

Von den Neuen reüssierten Priscilla Egli (FDP), Pascal Scattolin (SP), Yves Alter (parteilos), Nina Vöhringer (Grüne) und Nicolas Facincani (FDP). Der schwarze Sonntag für die SVP machte sich auch hier bemerkbar: Marcel Kuster wurde mit deutlichem Abstand nicht gewählt.

Sechs der sieben Sitze der Sekundarschulpflege Dübendorf-Schwerzenbach wurden bereits im Dezember in stiller Wahl besetzt. Für den letzten freien Sitz gab es mit Alexandra Bänninger (GLP/GEU) nur eine ernsthafte Kandidatin, die überdies von den meisten Dübendorfer Parteien portiert wurde. Dass sie souverän gewählt wurde, ist deshalb keine Überraschung.

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