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Politik

Der Souverän will kein Zeichen setzen

Patrick Stark wird in Illnau-Effretikon als Präsident der evangelisch-reformierten Kirchenpflege wiedergewählt. Seinen unfreiwilligen Herausforderer Kilian Meier freuts.

Es war ein guter Wahlsonntag für Kilian Meier. Der aktuelle Stadtparlamentspräsident aus der Mitte wurde nicht nur mit einem guten Resultat in den Gemeinderat und in die evangelisch-reformierte Kirchenpflege wiedergewählt, er unterlag im Rennen um das Präsidium der Kirchenpflege auch seinem Kollegen Patrick Stark (parteilos, bisher) – genauso, wie er sich das erhofft hatte.

Meier war von einer Gruppe von «aufmerksamen Kirchenmitgliedern» gegen seinen Willen für dieses Amt vorgeschlagen worden, um ein «Zeichen zu setzen». Eine Strategie, die offenbar nicht aufgegangen ist.

Die Stimmberechtigten folgten weitgehend dem Vorschlag der Kirchenpflege und wählten neben Stark und Meier die von ihr portierten Patricia Gerber, Meinrad Knecht, Monika Vogel-Stalder (alle EVP, bisher) und Michael Joos (EVP, neu).

Als siebtes Mitglied wurde neu Lukas Bosshard (SVP) gewählt. Die Stimmenden gaben ihm gegenüber dem parteilosen Armin Bachmann (neu) den Vorzug. Bachmann erreichte zwar das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus. Abgewählt wurde der Bisherige Heiri von Bassewitz (HGP).

Die Mitte gewinnt auch in der Schulpflege

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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