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Politik

Im Kampf gegen die Zustände im Slum

Mit dem Bau von Toiletteneinheiten und Wassertanks hilft die Dübendorferin Inge Schmidt den Frauen in einem Slum von Nairobi, deren Lebensverhältnisse zu verbessern.

Mit Herz und Leidenschaft setzt sich Inge Schmidt schon seit vielen Jahren mit einem besonderen Projekt für Frauen in Kenia ein. Die 76-jährige Dübendorferin ist trotz ihres fortgeschrittenen Alters unermüdlich im Einsatz.

Der Wirkkreis ihres lokalen Hilfsprojektes ist Kibera. Es ist einer der grössten Slums von Nairobi, in dem verheerende Zustände herrschen. Denn immer mehr Menschen drängen in die Stadt – in der Hoffnung, Arbeit zu finden, was jedoch nicht einfach ist.

In den übervölkerten Slums mit geschätzt gegen einer Million Einwohnern mangelt es an einer funktionierenden Infrastruktur. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, es hat nicht genügend Toiletten und die Abfallentsorgung ist kaum organisiert.

Deshalb sorgt Inge Schmidt von der Schweiz aus für den Bau von Wassertanks sowie Toiletteneinheiten. Und das Team vor Ort motiviert Jugendliche, sich mit dem Einsammeln von Abfall ein kleines Einkommen zu sichern.

47 Toiletteneinheiten in neun Jahren

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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