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Politik

Die Hoffnung auf eine 80-Prozent-Zustimmung in Nänikon

Neben dem grossen Trubel um die Erneuerungswahlen am Sonntag ist in Nänikon die Separation von Uster ein grosses Thema. Eine erster kleiner Schritt soll mit der Abstimmung über die Einzelinitiative des Komitees «Pro 8606» geschehen.

Die Bevölkerung von Nänikon, Werrikon und Greifensee hat am Wahlsonntag Gelegenheit, ihre oft propagierte Zusammengehörigkeit unter Beweis zu stellen. Die beiden Ustermer Aussenwachten und die Politische Gemeinde entscheiden an der Urne über die Einzelinitiative des Komitees «Pro 8606».

Mit dem Begehren soll der Zusammenschluss von Nänikon und Werrikon mit Greifensee in Zusammenarbeit mit den Politischen Gemeinden Uster und Greifensee geprüft werden. Damit will die Gruppierung insbesondere die Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee retten (siehe Box).

Denn das Gemeindegesetz des Kantons Zürich verlangt, dass das Hoheitsgebiet von Schulgemeinde und Politischer Gemeinde übereinstimmen muss. Und das ist in dieser Konstellation derzeit noch immer nicht der Fall.

Puls der Bevölkerung

Klar ist, dass mit einem Ja für die Einzelinitiative noch kein entscheidender rechtlicher Schritt zur Abspaltung von Nänikon und Werrikon von Uster geschieht. Die Abstimmung ist erst einmal ein Meinungsbarometer.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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