Kanton und Gemeinden stehen bei der Bereitstellung von Unterkünften für geflüchtete Menschen aus der Ukraine vor einer grossen Aufgabe. Eine besondere Herausforderung liegt in der Koordination.
Beispielhaft haben nun die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, die Abteilung Soziales der Stadt Uster sowie der Verband der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich aufgezeigt, wie eine temporäre Unterbringung von schutzsuchenden Menschen aus der Ukraine funktionieren kann – und zwar vor Ort in Uster.
Platz für 78 Personen
In der kürzlich komplett umgebauten «Geschützten Unterkunft für Partnerorganisationen» (GUP) im Unterniveaubereich der Schulanlage Gschwader können ab Montag 78 schutzsuchende Menschen aus der Ukraine aufgenommen werden.
Wie dies funktioniert, erklärten im Rahmen einer Medienorientierung am Samstagnachmittag vor Ort Regierungsrat Mario Fehr, Vorsteher der kantonalen Sicherheitsdirektion, Stadträtin Petra Bättig (FDP) sowie der Gossauer Gemeindepräsident Jörg Kündig (FDP) in seiner Funktion als Präsident des Verbandes der Gemeindepräsidenten des Kantons Zürich.

