Eingeklemmt zwischen Pfannenstiel und Greifensee hat sich Maur anders entwickelt als etwa die Stadt Uster auf der gegenüberliegenden Seeseite. Nach dem Scheitern von Eisenbahn- und Strassenbahnprojekten am linken Greifenseeufer um 1900 blieb das Leben im abseits der Verkehrswege gelegenen Maur weiterhin ländlich geprägt.
Drüben hingegen setzte eine beispiellose Industrialisierung ein.
Dafür entwickelte sich in der Gemeinde mit den Dorfteilen Maur, Ebmatingen, Aesch/Forch, Binz und Uessikon sowie den Weilern Scheuren, Stuhlen und Heuberg ein umso bunteres Vereinsleben.
Vom Bauerndorf zum Steuerparadies
Mit seinen bevorzugten Wohnlagen auf den Höhen des Pfannenstiels und an den Ufern des Greifensees erfreute sich Maur bald auch einer wachsenden Beliebtheit als Wohnort und verwandelte sich vom einfachen Dorf der Bauern und Heimweberinnen zum eigentlichen Wohn- und Steuerparadies.

