Bald ist es zehn Jahre her, seit die SP zum letzten Mal einen Sitz im Pfäffiker Gemeinderat besetzte. Mit dem Tod von Ursula Angst im Juli 2012 verlor die Ortspartei ihre letzte Vertretung in der Exekutive, bei der Ersatzwahl konnte ihr Kandidat nicht überzeugen.
Rein mathematisch gesehen wäre es eine einfache Sache: Gemäss den Wähleranteilen der Nationalratswahlen 2019 bestünde der Gemeinderat aus zwei SVP-Vertretern und je einem der übrigen Parteien. Die SVP ist in der Gemeinde mit Abstand die wählerstärkste Partei (30,8 Prozent), dahinter folgen SP und Grüne (je 13,8 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen GLP (12,1 Prozent), FDP (11,3 Prozent) und EVP (9,4 Prozent).
Die Realität im Pfäffiker Gemeinderat sieht bekanntlich anders aus: Das Gremium besteht derzeit aus zwei SVP-Vertretern, zwei FDP-Vertretern, zwei EVP-Vertretern (Hanspeter Hugentobler ist als Schulpräsident von Amtes wegen Bildungsvorstand) und einem Grünen. Sie alle treten bei den Erneuerungswahlen vom 27. März erneut an.

