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Parlament verschärft Kurs in der Energiestrategie

Die Stadt Wetzikon will ihre energiepolitischen Ziele höher ansetzen als Bund und Kanton.

Der Stadtrat hat seine Energiestrategie mit den energiepolitischen Zielen nochmals überarbeitet.

Symbolfoto: Pixabay

Parlament verschärft Kurs in der Energiestrategie

Seit der letzten Festlegung der energiepolitischen Ziele für Wetzikon im Jahr 2015 hat sich das energiepolitische Umfeld laut dem Stadtrat stark verändert. Heute sei klar, dass die Treibhausgasemissionen deutlich schneller gesenkt werden müssen als noch vor einigen Jahren angenommen, um das anvisierte Ziel einer Erderwärmung von möglichst nicht über 1,5 Grad zu erreichen.

Daher ist der Stadtrat über die Bücher gegangen und hat seine Energiestrategie mit den energiepolitischen Zielen für den Zeitraum 2030/2050 überarbeitet. Am Montag nun beugte sich das Parlament über die Vorlage und nahm in einigen Punkten gegenüber der stadträtlichen Vorlage Verschärfungen vor.

Acht Grundsätze

Auf Antrag der vorberatenden Fachkommission I legte das Parlament insgesamt acht Grundsätze für die energiepolitischen Ziele fest. «Es wird als primäres Ziel die Senkung der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis spätestens 2050 definiert.» So lautet neu die oberste Maxime.

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Und wollte der Stadtrat bei den Zielsetzungen explizit nicht über jene von Bund und Kanton hinausgehen, sieht das Parlament jetzt genau das Gegenteil vor. «Wo möglich und sinnvoll» sollen die kommunalen Ziele diese übertreffen, sowohl bezüglich Zielwert als auch bei der Geschwindigkeit der Zielerreichung. Als weiterer Grundsatz gilt nun, dass die für die Zielerreichung notwendigen Mittel auch aufgewendet werden sollen.  

Massnahmen folgen

Die neue Strategie samt den angepassten Grundsätzen nahm der Rat mit 27 gegen 4 Stimmen an. Einzig aus der SVP-Fraktion gab es Widerstand.

Stadtrat Jürg Schuler (FDP) meinte, dass die Exekutive und das Parlament in die gleiche Richtung gehe. «Wir wissen, was es energiemässig geschlagen hat.» Zugleich erinnerte er daran, dass das Wichtige erst noch komme, nämlich die Festlegung der Massnahmen, um die Ziele zu erreichen.

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