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Maximalpaket fürs neue Wetziker Feuerwehrgebäude

Geschlagene eineinhalb Stunden hat das Wetziker Parlament am Montag über den geplanten Feuerwehrneubau debattiert. Zu überwinden gab es viele Wirrungen und vier Anträge.

Das neue Feuerwehrgebäude soll Anfang 2026 in Betrieb genommen werden können.

Illustration: PD

Maximalpaket fürs neue Wetziker Feuerwehrgebäude

Würde die Feuerwehr so lange brauchen, um zu einem Brandherd zu gelangen, wie das Wetziker Parlament bis zum Entscheid über den Projektierungskredit fürs neue Feuerwehrgebäude – das Haus wäre längst abgebrannt.

Erst zu später Stunde, um 23:35 Uhr, war klar, was der Grosse Gemeinderat will. Bis dahin war es ein weiter Weg, gepflastert mit einen Rückweisungsantrag und drei verschiedenen Paketen für den Projektierungskredit.

In einer halbstündigen Kunstpause berieten sich die Fraktionen nochmals darüber, was sie eigentlich wollten, und der Ratsvorsitz beratschlagte das Abstimmungsprozedere.

Auge auf Sicherheit in Robenhausen

Am Schluss obsiegte mit 29 gegen 2 Stimmen der «teuerste» Antrag von Toni Zweifel (Mitte). Somit segnete das Parlament einen Projektierungskredit von 1,685 Millionen Franken ab. Darin inbegriffen ist nicht nur die Planung des eigentlichen Gebäudes, das an der Motorenstrasse 107 anstelle des ehemaligen VZO-Depots gebaut werden soll.

Das Feuerwehrgebäude soll anstelle des ehemaligen VZO-Depots an der Motorenstrasse zu stehen kommen.

Zusätzlich soll auch geprüft werden, ob das Regenwasser für die Reinigung der Fahrzeuge genutzt werden kann. Dazu wird auch noch einmal beleuchtet, ob nicht nur das Dach, sondern auch die Fassade für eine Fotovoltaikanlage genutzt werden kann.

Und schliesslich soll ein Verkehrskonzept darüber Aufschluss geben, wie viel Mehrverkehr auf die Umgebung zukommt. Auf Basis des Konzepts sollen dann Massnahmen geplant werden, um die Verkehrssicherheit im Dorfkern von Robenhausen zu gewährleisten.

Verlust von Subventionen drohte

Mit diesem Resultat konnte sich auch Martin Wunderli (GP), der den Rückweisungsantrag gestellt hatte, zu den Gewinnern zählen. Er hatte kritisiert, dass im Antrag der Rechnungsprüfungskommission die Fotovoltaikanlage an der Fassade keine Aufnahme gefunden hatte.

Sandra Elliscasis (FDP) und Stadtrat Henry Vettiger (SVP) waren der Ansicht, dass dieser Punkt doch sicher noch im Projektierungskredit Platz habe.

Und Marco Martino, Vorsteher des Ressorts Bevölkerung und Sport, mahnte, dass eine Rückweisung den Verzicht auf Subventionen in der Höhe von 533’000 Franken bedeuten würde. Die kantonale Gebäudeversicherung sei nicht bereit, noch weiter zuzuwarten, bis in Wetzikon endlich Klarheit herrsche.

Zudem wies Martino auch die Annahme von Wunderli zurück, dass mit dem Neubau über 20’000 zusätzliche Fahrten über das Aabachbrüggli an der Motorenstrasse anfielen. «Unsere Erhebung hat ergeben, dass mit einer zusätzlichen Fahrt pro Tag gerechnet werden muss.»

Urnenabstimmung in zwei Jahren

Nach diesem Hickhack kann nun also die Projektierung des Gebäudes in Angriff genommen werden. Für den Bau, in welchem auch das Material des Zivilschutzes und der Stadtpolizei untergebracht werden sollen, sind knapp 23 Millionen Franken eingeplant.

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Projektierungskredit genehmigt

Der Wetziker Stadtrat hat für den Neubau des Feuerwehrgebäudes einen Projektierungskredit in Höhe Beitrag in Merkliste speichern Sofern die einzelnen Etappen ebenfalls wie geplant über die Bühne gehen, wird die Wetziker Stimmbevölkerung im Frühjahr 2024 an der Urne über den Baukredit für das neue Feuerwehrgebäude abstimmen.

Polizeischalter im Stadthaus soll bleiben

Ein Punkt ist gemäss Roger Cadonau (EDU), der für die vorberatenden Kommissionen sprach, noch wichtig:  Angesichts der peripheren Lage des neuen Standorts soll auch künftig ein Schalter der Polizei weiterbetrieben werden. Eine Erhebung habe gezeigt, dass rund 1000 Personen jeweils an den Schalter kämen.  

Parlament verschärft Kurs in der Energiestrategie

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Die Stadt Wetzikon will ihre energiepolitischen Ziele höher ansetzen als Bund und Kanton.

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Die Geschäfte des Grossen Gemeinderates

– Philipp Zopp (SVP), Sandra Elliscasis (FDP) und Brigitte Meier (SP) äusserten sich in Erklärungen zum zweistufigen Sekundarschulmodell, der dienstleistungsorientierten Veraltungsführung und dem Kauf der Liegenschaft Talstrasse 1.

– Die Motion «Zukunftsfähige Gemeinde 2.0 – Reorganisation der Exekutivämter» von Bigi Obrist (AW) wurde begründet.

– Die Interpellation von Martin Wunderli (GP) betreffend «Stromlücke Wetzikon 2025» wurde begründet.

– Die Interpellation «Stand der Dinge zum WetziKoin» von Bigi Obrist (AW) wurde begründet.

– Esther Schlatters (GLP) Postulat «Überarbeitung der Schulhaus-/Schulraumplanung zugunsten von langfristig guten und bezahlbaren Lösungen» wurde begründet.

– In der Fragestunde wurden zehn Fragen der Fraktionen vom Stadtrat beantwortet.

– Die Frist für die Motion «Masterplan Stadtraum Unterwetzikon» von Martin Wunderli (GP) wurde erstreckt.

– Die Bildung einer Spezialkommission «Masterplan Stadtraum Unterwetzikon» wurde ohne Abänderung der Zusammensetzung gutgeheissen.

– Mit 27 gegen 4 Stimmen wurden die Energiestrategie und energiepolitische Ziele mit den Anpassungen der Fachkommission I angenommen.

– Für die Erweiterung und Gesamtsanierung der Schulanlage Walenbach wurde mit 26 gegen 5 Stimmen ein Projektierungskredit über 2,45 Millionen Franken angenommen.

– Für den Neubau eines Feuerwehrgebäudes wurde mit 29 gegen 2 Stimmen ein Projektierungskredit von 1,685 Millionen Franken gesprochen.

– Das kantonale Integrationsprogramm KIP 2bis für die Jahre 2022 und 2023 wurde einstimmig gutgeheissen.

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lament will Kredit auch für Erweiterung Nach einer fünfjährigen Schlaufe nimmt die Überholung des Schulhauses Walenbach Fahrt auf. Beitrag in Merkliste speichern

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