Stadtrat von Illnau-Effretikon spendet 50'000 Franken
Am 24. Februar 2022 marschierten russische Truppen in ukrainisches Territorium ein und begannen, dieses unter Einsatz schwerer Kriegsartillerie gewaltsam einzunehmen. Nach dem Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen die Ukraine befinden sich bereits über anderthalb Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer – darunter besonders viele Frauen und Kinder – auf der Flucht.
Die Welt der ukrainischen Bevölkerung hat sich in einem Augenblick von heute auf morgen einschneidend und auf fatale Weise verändert. Familien wurden getrennt, deren Zuhause zerstört. Die Zukunft ist ungewiss. Die Menschen sind auf Schutz und Unterstützung angewiesen. Der Stadtrat von Illnau-Effretikon ist vom Leid von Land und Volk tief betroffen, wie es am Montag in einer Mitteilung heisst. Ihm sei es ein grosses Anliegen, sofortige finanzielle Hilfe zu leisten.
Soforthilfe für Geflüchtete
Mit einem Gesamtbetrag von 50’000 Franken unterstützt die Stadt deshalb die Sammelorganisation der Schweizerischen Glückskette und deren 25 Schweizer Partner-Hilfswerke. Der Schwerpunkt der Hilfeleistungen liegt auf der Soforthilfe für die Geflüchteten an den Grenzen der Ukraine zu den Nachbarstaaten Rumänien, Ungarn, Moldawien, Slowakei und Polen.
Mit der finanziellen Soforthilfe leiste der Stadtrat zum jetzigen Zeitpunkt den wohl effektivsten Beitrag, um die Not zumindest etwas zu lindern. (erh)

