Politik

Deshalb will Bubikon einen neuen Kreisel bauen

In Bubikon soll für 2,7 Millionen Franken ein neuer Kreisel entstehen. An einer Infoveranstaltung erläuterten die Verantwortlichen am Dienstagabend das Vorprojekt.

Deshalb will Bubikon einen neuen Kreisel bauen

Aktuell verkehren regelmässig Lastwagen durch das Bubiker Wohnquartier an der Sennweidstrasse – sehr zum Unmut der Anwohner. Um dieser Situation Abhilfe schaffen, hat sich die Gemeinde Bubikon an den Kanton gewandt, wie Martin Kurt (FDP), Gemeinderat und Vorstand Tiefbau und Werke, an der Infoveranstaltung vom Dienstagabend zum Vorprojekt erklärte.

Enstanden ist die Idee für einen neuen Kreisel an der heutigen Kreuzung Dürntner- und Rosengartenstrasse. Dieser Anschluss soll primär der direkten Anbindung der Grimm & Schmid Recycling AG sowie den anderen Gewerbebetrieben an die Dürntnerstrasse dienen und somit das Wohnquartier vom Gewerbeverkehr entlasten.  Ferner wird die heutige Sackgasse Höslistrasse an den neuen Kreisel angeschlossen. 

Kreisel steht erst Ende 2025

Weitere Ziele des gemeinsamen Projekts von Kanton und Gemeinde sind gemäss Präsentation die Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Dürntnerstrasse, eine barrierefreie Bushaltestelle, die Anbindung der Tafletenstrasse im Einbahnverkehr an die Höslistrasse, eine Verbesserung der Fussgängerführung ab dem Bahnhof Bubikon und die Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Die Kosten für den neuen Kreisel belaufen sich total auf 2,7 Millionen Franken, die sich Gemeinde (1,3 Millionen) und Kanton (1,4 Millionen) nahezu teilen.

Das Vorhaben steht allerdings noch ganz am Anfang. Ab April liegt das Vorprojekt öffentlich auf. Die Erarbeitung dauert gemäss Baudirektion bis im März nächsten Jahres. Bis im August 2023 werden Einsprachen behandelt, danach folgt die Ausschreibung der Bauarbeiten. Das Tiefbauamt rechnet bis Ende 2025 mit der Fertigstellung des Kreisels. (tac)

Die Infoveranstaltung von Kanton und Gemeinde wurde per Livestream übertragen. Den Youtube-Link dazu finden Sie hier. 

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