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Im Schlatter Schulpräsidium kommt es zur Kampfwahl

Die Stimmberechtigten von Schlatt wählen alle ihre Behördenmitglieder an der Urne. Die Möglichkeit der stillen Wahl haben sie letzten Herbst abgeschafft. Grosse Veränderungen wird es in der Schulpflege geben.

Im Schlatter Schulpräsidium kommt es zur Kampfwahl

Zum ersten Mal finden in Schlatt Behördenwahlen ohne die Möglichkeit einer stillen Wahl statt. Dieses Prozedere kam bisher zum Einsatz, wenn sich nicht mehr Kandidierende zur Verfügung stellten, als Sitze zu vergeben waren.

Sie galten jeweils als automatisch gewählt. Die Schlatter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger hatten dieses Wahlverfahren im letzten September abgeschafft. Damals nahmen sie an einer Urnenabstimmung die neue Gemeindeordnung an.

Ein Neuer im Gemeinderat

So kommt es, dass auf der Kandidatenliste vier bekannte Namen und ein neuer für die fünf Gemeinderatssitze zu lesen sind. Gunnar Fluck, Sandra Rechsteiner, Urs Schäfer und Dieter Schellenberg haben sich für eine erneute Kandidatur entschieden.

Christian Egli möchte den abtretenden Karl Müller ersetzen und eine Funktion in der Behörde übernehmen. Urs Schäfer kandidiert wiederum als Einziger für das Gemeindepräsidium.

«Ich möchte noch zwei, drei Projekte beenden, die wir angerissen haben», erklärte er im Herbst gegenüber der Redaktion. «Zum Beispiel, dass wir die Gemeindefinanzen wie bis anhin im Griff behalten.»

Wechsel in der RPK

Die Kandidierenden für die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission werden heuer ebenfalls an der Urne gewählt. Von den bisherigen Mitgliedern stellen sich Martin Looser, Rahel Muffler und Katrin Nussbaumer-Frei für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Für die beiden freiwerdenden Sitze bewerben sich Bettina Amstutz und Stefan Künzler. Das Amt des abtretenden Präsidenten Beat Ganz will Martin Looser übernehmen.

Zwei wollen Schulpräsident werden

In der Schulpflege Elsau-Schlatt kommt es bei den Erneuerungswahlen zu einem grossen Wechsel. Bereits im Oktober war bekannt geworden, dass sechs der insgesamt sieben Mitglieder nicht mehr antreten werden.

Darunter auch der bisherige Präsident Roman Arnold (FDP). «Grundsätzlich hätte ich mir ein nochmaliges Engagement von vier Jahren vorstellen können aber zwölf Jahre sind schon eine gute Amtszeit und die letzten Jahre waren durchaus zeitintensiv und herausfordernd», wurde er damals in einer Medienmitteilung der Schulpflege zitiert.

Einzig Thomas Keller (parteilos) aus Schlatt hat sich dazu entschieden, eine weitere Amtsperiode anzuhängen. Um die restlichen sechs Sitze bewerben sich Katrin Balta-Jurisic (SP), Hansjörg Herzog (FDP), Andreas Derrer, Ruben Gohl, Michael Leutenegger und Dominique Hänggi (alle parteilos). Letztere ist die einzige weitere Kandidatin aus Schlatt.

Um das freiwerdende Schulpräsidium kommt es zur Kampfwahl. Die beiden Elsauer Andreas Derrer und Michael Leutenegger haben ihren Hut in den Ring geworfen und möchten das Amt ab der neuen Periode übernehmen.

Kontinuität bei Kirchenpflege

Die Schlatter Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wählen am 27. März ausserdem die Kirchenpflege der Evangelisch-reformierten Kirche Eulachtal.

Diese war vor zwei Jahren durch die Fusion der Reformierten Kirchen von Schlatt, Elsau und Elgg entstanden. Die erste Kirchenpflege setzte sich aus sieben bisherigen Mitgliedern der Vorgänger-Pflegen zusammen.

Sechs von ihnen sind bereit, ihre Arbeit für eine weitere Amtsperiode weiterzuführen: Namentlich sind dies Rolf Anderes (Elgg), Martin Gisler (Elgg), Claudia Hungerbühler-Gratzer (Dickbuch), Barbla Peer Frei (Elsau) Katharina Wachter (Elgg) und Verena Wüthrich-Peter (Schlatt).

Neu möchte Marianne Erzinger aus Elsau das siebenköpfige Gremium komplettieren. Verena Wüthrich-Peter, die einzige Schlatterin unter den Kandidierenden, stellt sich konkurrenzlos für weitere vier Jahre als Präsidentin zur Verfügung.

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