Das Klavierissimo ist zurück. Gestern Abend startete das vier Tage dauernde Klavierfestival in der Aula der Kantonsschule Wetzikon. Zum Auftakt spielte der Kanadier Marc-André Hamelin. Gemäss Werner Bärtschi, dem künstlerischen Leiter des Klavierissimo, ein «absoluter Ausnahmepianist». «Hamelin spielt am Ende seines Auftritts die sogenannte Hammerklaviersonate von Ludwig van Beethoven. Es ist das wohl schwierigste Klavierstück, das es gibt.»
Bärtschi hat insgesamt fünf Pianisten und drei Pianistinnen nach Wetzikon eingeladen. Auch er wird am Samstag um 17.30 Uhr selbst ans Klavier sitzen und Stücke von Carl Nielsen spielen. «Das ist mir persönlich ein grosses Anliegen», sagt Organisator Bärtschi.
Er ist jedoch nicht der Einzige, der am Klavierissimo Stücke von Nielsen zum Besten geben wird. Die Dänin Christina Bjørkøe spielt am Freitag fünf seiner Klavierkompositionen und zudem noch zwölf Werke dänischer Komponisten zum Thema «Die Welt der Tiere».
Laut Bärtschi hat sich Bjørkøe ausgiebig mit Carl Nielsen beschäftigt. «Das rechtfertigt eine Einladung nach Wetzikon.»

