In wenigen Wochen werden in den meisten Gemeinden der Region die Exekutiven neu gewählt. Und in vielen kommt es zu Kampfwahlen in den Gemeinde- oder Stadtrat. Wer es schliesslich schafft, den erwartet etwas Einfluss und eine Menge Arbeit. Diese wird sehr unterschiedlich entlöhnt, wie eine Umfrage und ein Blick in die Entschädigungsverordnungen zeigen.
Nach Aufwand oder Pauschalen
Der Vergleich gestaltet sich allerdings schwierig, so unterschiedlich sind die Verordnungen. Mal gibt es eine Pauschale für die ganze Behörde wie etwa in Hinwil, Bäretswil oder Seegräben, die diese dann selbstständig unter ihre Mitglieder aufteilen kann, mal gibt es Pauschalen für die einzelnen Ressorts. Ein Drittel der 31 Gemeinden und Städte in den drei Bezirken Hinwil, Pfäffikon und Uster kennt zudem einen Pool, der ganz unterschiedlich gefüllt ist, von 9000 bis zu 40'000 Franken wie in Wetzikon. Aus diesem werden ausserordentliche Aufwendungen individuell vergütet.
Neben diesen Pauschalen-Modellen gibt es noch das klassische: Zu einer Grundpauschale erhalten die Gemeinderätinnen und Stadträte noch Sitzungsgelder. Bei diesen ist die Spannweite sehr gross. In Dübendorf etwa gibt es 60 Franken für eine Sitzung oder 240 Franken für einen ganzen Tag. Da ist das Sitzen in Fehraltorf deutlich lukrativer: 80 Franken gibt es dort oder gleich 450 Franken als Tagesansatz.

