Politik

Alle Trägergemeinden wollen eine Aktiengesellschaft

Am 15. Mai entscheidet das Stimmvolk, ob das Spital Uster in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird. Alle zehn Gemeinden des Zweckverbands empfehlen ein Ja.

Alle Trägergemeinden wollen eine Aktiengesellschaft

Am 15. Mai entscheiden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in zehn Gemeinden über die Umwandlung des Spitals Uster in eine Aktiengesellschaft mit gemeinnützigem Zweck. Nun ist klar, dass alle Parlamente und Exekutiven der zehn Zweckverbandsgemeinden die Umwandlung befürworten. Das teilt das Spital Uster mit.

Die Delegierten der Zweckverbandsgemeinden hatten der Rechtsformumwandlung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft bereits im Mai 2021 zugestimmt.

Überall ein Ja nötig

Eigentlich sollte das Stimmvolk 2020 über die Fusion des GZO Wetzikon mit dem Spital Uster entscheiden. Doch die Verantwortlichen der beiden Spitäler liessen die Fusion vor dem Abstimmungstermin platzen. Damit war vorerst auch die Umwandlung des Spitals Uster von einem Zweckverband in eine Aktiengesellschaft vom Tisch.

Damit die Gründung der Aktiengesellschaft nun möglich ist, muss am 15. Mai in allen zehn Gemeinden des Zweckverbands ein Ja zur Vorlage erfolgen. Lehnen die
Stimmberechtigten einer einzigen Gemeinde ab, kann die Umwandlung des Zweckverbandes in eine Aktiengesellschaft nicht vollzogen werden. (bes)

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