Das Ende war unspektakulär: Mit 25 zu 0 Stimmen und vielen Enthaltungen genehmigte der Gemeinderat am Montag einen Baukredit von 5,44 Millionen Franken für die Sanierung und den Umbau der maroden Hermikonstrasse. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Usterstrasse und der Raubbühlstrasse.
Für das Geld werden die Fahrbahn und die Kanalisation erneuert, statt eines Velostreifens gibt es nun deren zwei, dazu ein durchgängiges Trottoir auf einer Seite und vier sogenannte Anrampungen, also leichte Fahrbahnerhöhungen, die gegen Geschwindigkeitsexzesse helfen sollen. Bis auf 330'000 Franken werden sämtliche Kosten als gebunden festgesetzt. Keine grosse Sache also?
Bis vor Verwaltungsgericht
Nicht ganz. Denn das Vorhaben hat eine überaus lange Geschichte, die Ende 2013 mit der Ausarbeitung des Bauprojekts begann. Dann kamen die Einsprachen. Sie bezogen sich auf das Projekt selber, auf die Aufteilung der Kosten in gebundene und nicht gebundene Ausgaben sowie auf die Ausschreibung beziehungsweise die Mitwirkung der Bevölkerung.
Mal gab es einen Teilerfolg für die Rekurrenten, mal für die Stadt. Bis vor Verwaltungsgericht ging es. Heute, sechs Jahre nach der ersten Einsprache, ist das Vorhaben – ohne wesentliche Anpassungen – bereit für die Umsetzung.

