Politik

Gut gerüstet für den Ernstfall in der Region

Der Regionale Führungsstab Bachtel hat erstmals die neuen Notfalltreffpunkte in den Gemeinden Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Hinwil und Rüti in Betrieb genommen. Die Tests glückten.

Gut gerüstet für den Ernstfall in der Region

Ein länger anhaltender Stromausfall – es gibt kein Wasser, vielleicht auch keine Heizung, nur Tages- und Kerzenlicht. Es ist ein Notfallszenario, wofür wohl nicht jeder Haushalt gewappnet ist. Erst gerade erinnerte der Sirenentest daran, dass auch in der Schweiz eine Katastrophensituation nicht ausgeschlossen ist.

Wenn wichtige Infrastrukturen ausfallen oder Bürgerinnen und Bürger Hilfe benötigen, können sie in diesem Fall einen Notfalltreffpunkt aufsuchen. Im Kanton Zürich steht jeder Gemeinde mindestens einer zur Verfügung, beispielsweise in einem Werkhof oder einem Schulhaus.

Rasches Handeln

Seit rund einem halben Jahr sind die Standorte auch für die Gemeinden Bäretswil, Bubikon, Dürnten, Hinwil und Rüti festgelegt, wie der Regionale Führungsstab (RFS) Bachtel in einer Mitteilung schreibt. Am 2. Februar wurden diese Einrichtungen zum ersten Mal zur Probe in Betrieb genommen.

Karte mit Notfalltreffpunkten im Zürcher Oberland

Die Feuerwehr sei in kürzester Zeit bereit dafür gewesen. In einer zweiten Etappe habe sie die Anlaufstelle dann Angehörigen der Zivilschutzorganisation (ZSO) Bachtel übergeben. Auch Mitarbeitende der jeweiligen Gemeindeverwaltung hätten Hilfe geleistet.

Die RFS kontrollierte die Übung. «Der Weg zu den Anlaufstellen war gut ausgeschildert, die Teams vor Ort wussten über ihre Aufgabe Bescheid, und die Notverbindung via Funk funktionierte», stellte sie fest. Dennoch gebe es Raum für kleine Optimierungen, beispielsweise die Kennzeichnung der anwesenden Verwaltungsmitarbeitenden.

Wo sich der nächste Notfalltreffpunkt von zuhause oder dem Arbeitsort befindet, kann unter www.notfalltreffpunkt.ch nachgeschaut werden. (npl)

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