Köbi Kündig aus Langenhard ist so etwas wie das Gedächtnis des Tösstals. Er ist 1931 geboren und hat an die Zeit des Zweiten Weltkrieges eine glasklare Erinnerung.
Die polnischen Internierten seien junge starke Männer gewesen, die wie Eichhörnchen auf den Bäumen herumgeklettert seien, erinnert er sich. Man konnte sie überall brauchen: Im Stall beim Misten, auf dem Acker beim «Härdöpfle» und im Wald beim Roden der Bäume.
Eine Mordsarbeit. Man wollte damals Ackerland gewinnen. «Anbauschlacht» sagte man dem Programm.
Internierte Polen waren für Waldarbeiten zuständig
26.01.2021

