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Politik

Arme polnische Kinder kamen für «Vitaminferien» ins Tösstal

Fast alle in der Schweiz internierten Soldaten verliessen am Ende des Krieges unser Land. Einer der wenigen, der blieb, war der Pole Zdzisław Pregowski. Er organisierte in den 1980er-Jahren «Vitaminferien» für arme polnische Kinder. Einige von ihnen kamen auch ins Tösstal.

Köbi Kündig aus Langenhard ist so etwas wie das Gedächtnis des Tösstals. Er ist 1931 geboren und hat an die Zeit des Zweiten Weltkrieges eine glasklare Erinnerung.

Die polnischen Internierten seien junge starke Männer gewesen, die wie Eichhörnchen auf den Bäumen herumgeklettert seien, erinnert er sich. Man konnte sie überall brauchen: Im Stall beim Misten, auf dem Acker beim «Härdöpfle» und im Wald beim Roden der Bäume.

Eine Mordsarbeit. Man wollte damals Ackerland gewinnen. «Anbauschlacht» sagte man dem Programm.

Internierte Polen waren für Waldarbeiten zuständig

26.01.2021

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