Politik

Erste Hürde für Pfäffiker Bushof

Bald fällt die Pfäffiker Bevölkerung einen ersten Entscheid in Sachen neuer Bushof. An der Gemeindeversammlung Ende März steht der Projektierungskredit auf der Traktandenliste.

Erste Hürde für Pfäffiker Bushof

Schon länger ist klar: Der Pfäffiker Bushof muss erneuert werden. Er stösst an seine Kapazitätsgrenze, zudem entsprechen die Haltekanten nicht den Vorgaben gemäss Behindertengleichstellungsgesetz. 

Damit ein Bauprojekt erarbeitet werden kann, muss die Gemeindeversammlung am 28. März zuerst einen Planungskredit von 345‘000 Franken bewilligen, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt.

Nachbargemeinden beteiligen sich

Nebst den beiden S-Bahnlinien S3 und S19 verkehren derzeit acht Buslinien, teilweise im Halbstundentakt, am Bahnhof Pfäffikon. Der bestehende Bushof aus dem Jahr 1998 verfügt nur über vier Haltekanten für Normalbusse und eine im Jahr 2013 realisierte provisorische Haltekante. Beim neuen Bushof soll es gesamthaft sieben behindertengerechte Haltekanten geben.

Die Kostenschätzung zur Neugestaltung des Bushofes geht von einer Investition von rund 8,73 Millionen Franken aus. Es kann aber mit Subventionen von rund 50 Prozent und Beteiligungen aus den Standortgemeinden der verschiedenen Buslinien gerechnet werden. Der Kostenanteil der Gemeinde Pfäffikon beläuft sich gemäss Gemeinderat «voraussichtlich auf rund 2,4 Millionen Franken».

Nächster Entscheid an der Urne

Im Frühjahr/Sommer 2023 werden die Stimmberechtigen von Pfäffikon und jene der zahlungspflichtigen Nachbargemeinden über ihre Anteile an der Urne abstimmen. Eine Realisierung kann nur erfolgen, wenn alle Gemeinden dem Projekt zustimmen.

«Ziel ist, die Planungsarbeiten bis Ende 2023 soweit abzuschliessen, damit die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Bushofes ab Sommer 2024 in Angriff genommen werden können», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Fertigstellung sollte dann Ende 2025 möglich sein.

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