Winterdienst im Kanton wird digitalisiert
Der Winterdienst ist bisher noch eine regionale Aufgabe: Die Einsatzplanung wird dezentral in den Werkhöfen der Unterhaltsbezirke und in den Autobahnwerkhöfen organisiert.
Beginnt es zu schneien, fahren Angestellte mit dem Auto vor Ort, prüfen die Situation und planen nachher die Einsatzequipe. Neu soll diese Tätigkeit deshalb digitalisiert und zentralisiert werden.
Der Kanton will auf dem ganzen Kantonsgebiet 70 bis 100 digitale Wetterstationen installieren, welche das Wetter ständig im Blick behalten. Wird eine Strassenräumung notwendig, melden sich diese Stationen automatisch. Die Kontrollfahrten fallen weg.
Mit Wetterprognose gekoppelt
Mit dem neuen Konzept kann pro Jahr rund eine halbe Million Franken gespart werden. Zudem wird die Umwelt geschont. Dafür bewilligte der Kantonsrat den dafür nötigen Betrag von 9,2 Millionen Franken. Inbegriffen ist in diesem Betrag auch die dazugehörige Software, die mit einer Wetterprognose gekoppelt ist.
Pro Jahr gibt der Kanton Zürich rund 18,5 Millionen Franken für den Winterdienst aus.

