Wie viele Grosseltern geht der Illnau-Effretiker Gemeinderat Peter Vollenweider (Die Mitte) mit seinen vier Enkelkindern gerne auf Spielplätze. In seinem Wohnort Unterillnau allerdings nicht. «Die Spielplätze dort sind spärlich bis unsäglich klein, sofern man überhaupt von Spielplätzen reden kann.»
Die existierenden Anlagen seien entweder gesperrt oder entsprechen in «keiner Art und Weise einem einigermassen freundlichen Ambiente», sondern seien zum Teil schlecht unterhalten und verwahrlost. Zudem verfügten sie nicht über eine angemessene Anzahl von Spielgeräten. Kurzum: «Die Spielplätze können die Ansprüche von Kindern im Vorschul- und Primarschulalter leider nicht abdecken.»
Möglichkeiten zum Klettern gewünscht
Darum hat er ein Postulat eingereicht, in dem er den Stadtrat dazu auffordert zu prüfen, ob ein neuer Kinderspielplatz gebaut werden kann. «Einer, der den Bedürfnissen von Kindern unterschiedlicher Altersklassen entspricht und dem Erfordernis eines ausgewogenen Spielangebots ausreichend Rechnung trägt.»
Dabei genüge es eben nicht, nur gerade einmal einen Sandkasten und eine Schaukel hinzustellen, und das ganze Spielplatz zu nennen. «Es sollte auch Möglichkeiten zum Klettern und Toben geben.» In ganz Illnau gebe es Handlungspotenzial, aber besonders in Unterillnau sei die Situation unbefriedigend. Eine Bevölkerungsumfrage habe zudem den Bedarf nach einem Spielplatz aufgezeigt.

