Während der Corona-Pandemie rückte der Begriff des Homeoffice in den Fokus, also das Arbeiten von zu Hause aus. Nicht immer sei dies aber die tauglichste Lösung, denn das Arbeiten zu Hause werde oft durch diverse Störquellen beeinträchtigt.
Das führte Cornelia Hasler anlässlich einer Kick-off-Veranstaltung am Mittwochabend in Gossau aus. Hasler ist im Verbund Community Office als Coach tätig und begleitet Gemeinden, die das so genannte Co-Working-Space als alternatives Arbeitsmodell installiert haben oder installieren wollen.
«Arbeiten, wo du wohnst»
Auch in Gossau soll zeitnah ein solcher Co-Working-Space entstehen. Der Gemeinderat hat das diesbezügliche Potenzial vorab von der Standortförderung Zürcher Oberland erheben lassen und darauf in den letzten Wochen eine Online-Umfrage geschaltet. Diese läuft noch bis Ende März.
Der Rücklauf, so Gemeindepräsident Jörg Kündig, habe sich als überschaubar erwiesen. 57 Personen hätten die Umfrage zum Teil, 27 von ihnen komplett ausgefüllt, war von Seiten von Community Office zu hören. Interessant: Das grösste Interesse kam von Seiten der 35- bis 65-jährigen, also jenen Menschen, die stabil oder seit geraumer Zeit im Berufsleben stehen.

