Wer auf der Website der Greifensee-Stiftung Informationen zur Biberfachstelle sucht, ist seit Anfang Jahr auf dem Holzweg. Denn nach acht Jahren hat der Kanton Zürich die Leistung neu ausgeschrieben – und die Greifensee-Stiftung ging leer aus. Neu wird die Fachstelle durch die Zürcher Fornat AG betrieben.
« Persönlich bedauere ich den Verlust natürlich » , Urs Wegmann, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung, der die Biberfachstelle in Uster aufgebaut hat. Zusammen mit Alice Wassmer, die neu die Leitung der Pfäffikersee Ranger übernommen hat, war Wegmann in den letzten Jahren für alle Fragen zum Thema Biber die erste Anlaufstelle.
Dass es überhaupt zu einer Neuausschreibung kam, habe mit den rechtlichen Vorgaben im öffentlichen Beschaffungswesen zu tun, heisst es seitens des Kantons Zürich. « In diesem Fall hat die Fornat AG das beste Angebot eingereicht und entsprechend den Zuschlag erhalten. » Auf die Details, warum die Greifensee-Stiftung den Auftrag nicht weiterführen konnte, wird nicht weiter eingegangen.
Neuorganisation mitten in der Pandemie
« Die Arbeit für die Biberfachstelle war immer faszinierend » , sagt Wegmann. Sie habe rund einen Drittel seiner Tätigkeit ausgemacht. Doch nach acht Jahren sei es auch in Ordnung, d ass sich etwas ändere. « Neues reizt mich. »

