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Das sind die neuen Ranger am Pfäffikersee

Jetzt ist das Rangerteam am Pfäffikersee vollständig: Neu arbeiten Aurelia Möri und Marco Lupi an der Seite von Leiterin Alice Wassmer. Nun gilt es für die beiden Neuzugänge, sich mit dem Gebiet vertraut zu machen.

Marco Lupi, Aurelia Möri und Alice Wassmer sind fortan regelmässig am Pfäffikersee anzutreffen. , Das Trio wird rund um den Pfäffikersee ein Auge auf die Regeln im Naturschutzgebiet haben und Spaziergänger gezielt informieren.

PD

Das sind die neuen Ranger am Pfäffikersee

Stellen als Ranger in Schweizer Naturschutzgebieten sind spärlich gesät. Wird eine ausgeschrieben, ist das Echo entsprechend gross. Für eine Mitarbeit im neuen Rangerteam am Pfäffikersee, das seit Anfang Januar die Greifensee Ranger abgelöst hat, gingen im Naturzentrum Pfäffikersee denn auch fast 80 Bewerbungen ein.

«Allerdings haben viele der Interessierten ein verklärtes Bild von der Ranger-Arbeit und sehen nur die schönen Seiten des Berufs», sagt Teamleiterin Alice Wassmer. Es gehe eben nicht einfach darum, die Natur zu beobachten. «Man muss auch hinstehen und vermitteln können, um die Regeln im Naturschutzgebiet durchzusetzen.»

Zwar gibt es den berufsbegleitenden Lehrgang zum Ranger am Bildungszentrum in Lyss, doch die wenigsten der Bewerber hätten diesen absolviert. «Das war auch keine Voraussetzung», so Wassmer. «Die Ausbildung kann zwar ein Mehrwert sein aber die intensive Einarbeitung vor Ort ist der wichtigere Aspekt.»

Glück für Aurelia Möri und Marco Lupi, die sich auch ohne Diplom und ohne grosse Vorkenntnisse des Pfäffikersees gegen die Mitbewerber durchgesetzt haben. Für beide ist es die erste Anstellung als Ranger.

«Jetzt will ich nicht mehr nur im Büro sitzen.»

Marco Lupi, Ranger am Pfäffikersee

«Nach einem Schnuppertag im Sihlwald war für mich klar – das will ich machen!», sagt Lupi. Vor Ort zum Umweltschutz beizutragen reize ihn. Er kommt ursprünglich aus der IT-Branche und hat dann ein Umweltingenieurstudium absolviert. «Doch jetzt will ich nicht mehr nur im Büro sitzen.» Lupi leitet zudem das Junior Ranger Programm am Pfäffikersee.

Aurelia Möri befindet sich derzeit noch im Studium zur Umweltingenieurin. Darauf, die Schnittstelle zwischen Natur und Mensch zu erleben und nicht mehr nur auf Papier zu studieren, freut auch sie sich.

«Bevor ich mich auf die Stelle beworben habe, war ich nur einmal am Pfäffikersee», gibt sie zu. Doch in den wenigen Tagen, in denen sie mit Alice Wassmer am See unterwegs war, habe sie schon viel gelernt.

Mitten im Winter neue Mitarbeiter einzuführen, habe seine Vorteile, so die Teamleiterin. «Momentan beschränkt sich unser Einsatzgebiet noch auf das Land, da in der kalten Jahreszeit kaum Freizeitsport auf dem See betrieben wird», sagt Wassmer. So können sich die neuen Ranger Schritt für Schritt an ihr Gebiet herantasten. «Doch an schönen Wochenenden wie etwa dem letzten haben wir immer viel zu tun.»

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