Das nennt sich dann wohl stilvolles Abschiednehmen vom Christbaum, der zu Weihnachten entweder vom Christkind oder dann von anderen Händen dekorativ mit diversem Weihnachtsschmuck behängt worden war.
Spätestens nach der ersten Januarwoche haben die schmucken Tännchen ausgedient. Das allmählich trockener werdende ehemalige Grünzeug muss in der guten Stube wieder Platz machen für andere dekorative Elemente.
Entsorgung als Zeremonie
Und so geht es für die «Weihnachtsbäume ausser Dienst» entweder direkt in die Grünabfuhr, was sicher als der bequemste Entsorgungsweg bezeichnet werden kann. Oder, wie es in Rikon dank des Engagements des lokalen Frauenvereins seit einigen Jahren der Fall ist: Die Christbaumentsorgung findet quasi als Zeremonie, fast als feierlicher Akt, statt.

