Das zweite Corona-Jahr hat in vielen Gemeindekassen rote Spuren hinterlassen. Doch ganz so schlimm, wie es viele Finanzvorstände reihum vorhergesagt haben, dürfte es doch nicht kommen.
Entsprechend zurückhaltend sind denn nun auch die finanziellen Prognosen fürs noch junge 2022 ausgefallen. Allenthalben wird nicht mehr mit hohen ausserordentlichen Auslagen für die Bekämpfung der Pandemie-Folgen gerechnet – und entsprechend auf einen stabilen Steuerfuss gesetzt.
Zwei Prozentpunkte runter
Das gilt auch für die Gemeinden im Tösstal. Einzig Turbenthal hat nach der Erhöhung um vier Prozentpunkte vor Jahresfrist nun beim Gesamtsteuerfuss wieder eine Reduktion um zwei Prozentpunkte vorgenommen.
Möglich gemacht hat dies die Politische Gemeinde, die mit weniger Einnahmen auskommt. Von 2020 aufs 2021 hatten dagegen die Primarschule wie die Sekundarschule ihre Sätze um je zwei Punkte erhöht.

