Das zweite Corona-Jahr hat in vielen Gemeindekassen rote Spuren hinterlassen. Doch ganz so schlimm, wie es viele Finanzvorstände im Oberland vorhergesagt haben, dürfte es doch nicht kommen.
Entsprechend zurückhaltend sind denn nun auch die finanziellen Prognosen fürs noch junge 2022 ausgefallen. Allenthalben wird nicht mehr mit hohen ausserordentlichen Auslagen für die Bekämpfung der Pandemiefolgen gerechnet – und entsprechend auf einen stabilen Steuerfuss gesetzt.
Weisslingens Spitzensprung
Kopfzerbrechen bereitet manchen Kommunen vielmehr die konstante Zunahme der gesetzlich bedingten neuen Ausgaben etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit oder Soziale Sicherheit.
Akzentuiert zeigt sich dieses Problem in der Gemeinde Weisslingen. Diese gehört denn auch zu den vier Gemeinden in der Region, die aufs 2022 hin ihren Steuerfuss erhöhen. Und das nicht zu knapp.

