Herr Brunner, was war die grösste Herausforderung für Ihre Gemeinde im 2021 und weshalb?
Georg Brunner: Im 2021 waren der geplante Kreisel, die Schulgebietsbereinigung und die Abklärungen zur Einheitsgemeinde Turbenthal und Wila mit ihren möglichen Auswirkungen ein grossen Thema.
Was war das wichtigste Ereignis in Ihrer Gemeinde im 2021?
Ein wichtiges Ereignis war die klare Zustimmung der Gemeindeversammlung in Wila zur Zusammenlegung des Hoch- und des Tiefbauamtes mit Turbenthal.
Was war Ihr persönlicher Höhepunkt?
Für mich war die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat, mit den anderen Behörden und Gemeinden sehr positiv. Auch die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung unter der Leitung von Gemeindeschreiber Jürg Schenkel haben sich mit grossem Engagement für unsere Gemeinde und über die Gemeindegrenzen hinaus eingesetzt.
«Diese zukunftsgerichtete Strukturbereinigung ergäbe einen Mehrwert für beide Gemeinden.»
Welche Herausforderungen kommen im 2022 auf Ihre Gemeinde zu?
Eine grosse Herausforderung im 2022 wäre die Umsetzung einer Einheitsgemeinde Turbenthal mit Wila. Man könnte acht Organisationen in eine Einheitsgemeinde verwandeln. Auch wäre das Thema Schulgebietsbereinigung der Primarschulen Turbenthal und Wila vom Tisch. Diese zukunftsgerichtete Strukturbereinigung ergäbe grosse verwaltungstechnische Vereinfachungen und einen Mehrwert für beide Gemeinden.

