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Politik

«Leitungswechsel sind immer mit einer gewissen Verunsicherung verbunden»

Es rumort wieder im Gehörlosendorf. Im November wurde die Gesamtleiterin entlassen. Doch die Präsidentin des Stiftungsrates betont, dass das wenig Einfluss auf das Leben der Bewohnenden hat.

Anne tte Kahlen war erst seit August 2019 Gesamtleiterin des Gehörlosendorfes in Turbenthal. Nun ist ihre Zeit in der Institution bereits wieder vorbei.

Wie der «Landbote» im November berichtete, wurde das Arbeitsverhältnis mit Kahlen beendet. Es ist das zweite Mal in wenigen Jahren, dass die Stiftung ein Kadermitglied entlässt.  Drei Jahre zuvor wurde Stiftungsleiter Marcel Jenni freigestellt.

«Dass es jetzt innerhalb weniger Jahre zweimal zu einem Leitungswechsel gekommen ist, ist bedauerlich. Die beiden Wechsel sind aber nicht vergleichbar», betont Franziska Herold. Sie ist seit 2017 die Präsidentin des Stiftungsrates der Stiftung Schloss Turbenthal.

Keine neue Führungsstruktur

Zu den Details, wieso das Arbeitsverhältnis mit Annette Kahlen beendet wurde, kann sie aus Datenschutzgründen keine Angaben machen. Bei Jenni sprach Herold damals von «Führungsdifferenzen».

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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