Gerade erst schnitzte er in Genf ägyptische Gottheiten aus Eis, nun hat er in Dübendorf Station gemacht: Am Wochenende gab der Eisskulpteur Kurt Wüst vor der Oberen Mühle Einblick in die Entstehung seiner Werke.
Vier Figuren – ja, eine davon ist natürlich ein Einhorn, das Dübendorfer Wappentier – stellte der Walliser an zwei Abenden her. Der grobe Zuschnitt nahm er mit der Kettensäge vor, der Feinschliff erfolgte danach mit Werkzeug, das auch für die Holzverarbeitung gebraucht wird, wobei Wüst auf Klingen aus kaltgeschmiedetem Stahl japanischer Machart zählt.
Zu kalt ist nicht gut
Die 120 Kilo schweren Eisblöcke kommen aus eigener Produktion, ein Kältetechniker hat ihm hierfür eine spezielle Anlage konstruiert. Das Eis wird jeweils, gut verpackt, per Lieferwagen an den gewünschten Ort transportiert.

