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Mit der Kettensäge für mehr Sicherheit

Wegen einer Pilzerkrankung müssen auf der Glattinsel in Dübendorf Dutzende Bäume gefällt werden. Der Abtransport aus dem Naturschutzgebiet ist nicht ganz einfach.

Rund 70 Bäume werden auf der Glattinsel gefällt., Es werden vor allem Eschen, aber auch einige Fichten geschlagen. , Die Wege entlang der Glatt sind wegen des Holzschlags gesperrt., Damit das Naturschutzgebiet nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, übernimmt ein Hubschrauber den Abtransport der Bäume., Nichts mehr zu machen: Auch dieser Baum musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Thomas Bacher

Mit der Kettensäge für mehr Sicherheit

Auf der Glattinsel sind diese und nächste Woche die Kettensägen im Einsatz. Forstarbeiter der Holzkorporation fällen mit Unterstützung des Tiefbauamts zwischen der Oberen Mühle und den Sportanlagen Im Chreis rund 70 Bäume – einzelne Fichten, aber vor allem Eschen.

Grund ist die Eschentriebwelke, wie Raymond König, Leiter der Abteilung Tiefbau, sagt. Der Pilzbefall zeigt sich zuerst am Blattwerk und greift dann immer weiter um sich, bis der Baum schliesslich fault und abstirbt.

«Der Holzschlag erfolgt aus Sicherheitsgründen», sagt König, «denn schon eine Windböe kann einen befallenen Baum zum Umstürzen bringen oder Äste abbrechen.» Das Risiko für Spaziergänger auf dem Weg entlang der Glatt sei einfach zu gross.

Hilfe aus der Luft

Der Abtransport der Bäume ist nicht so einfach wie bei einem herkömmlichen Holzschlag im Wald. Denn die Glattinsel ist nicht nur schwer zugänglich, sie liegt auch in einem Naturschutzgebiet.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, die Baumstämme mit schwerem Gerät wegzuräumen. «Dadurch würde die Natur zu sehr in Mitleidenschaft gezogen», sagt König. Stattdessen übernimmt diese Aufgabe ein spezieller Lastenhelikopter, das sei auch sicherer für die Arbeiter.

Der Hubschrauber wird Anfang kommender Woche die gefällten Bäume von der Insel abtransportieren. Bis Mitte Woche sollten die Arbeiten dann abgeschlossen sein.

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