Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Politik

Sie haben die schönsten «Fernweh»-Geschichten geschrieben

Silvia Isgrò und Nora Schulthess heissen die «Schreibstars 2021». Am Donnerstagabend kürte das Publikum im Pfäffiker Chesselhuus die besten Kurzgeschichten zum Thema «Fernweh».

Nora Schulthess (links) und Silvia Isgrò heissen die Gewinnerinnen des Schreibstar-Wettbewerbs., Der Saal im Pfäffiker Chesselhuus war passend zum Thema «Fernweh» dekoriert., Dani Sigel, CEO der Zürcher Oberland Medien AG, hatte das Publikum im Chesselhuus begrüsst., Er darf beim «Schreibstar» nicht fehlen: Erzähler Marco Caduff., Führte gekonnt durch den Abend: Moderator Giacinto In-Albon. , Sie beurteilten die Geschichten: die Jury-Mitglieder Stefan Baiker, Stefan Nägeli und Sebastian Schuler (v.l.)., Das Publikum lauschte den Geschichten andächtig. , 158 Personen waren beim Schreibstar-Final im Chesselhuus dabei., Jungautorin Nora Schulthess im Gespräch mit Moderator Giacinto In-Albon., Gewinnerin Silvia Isgrò wird von Moderator Giacinto In-Albon befragt.

Gloria Bressan

Sie haben die schönsten «Fernweh»-Geschichten geschrieben

«Fernweh» hiess das Thema des diesjährigen Schreibstar-Wettbewerbs der Zürcher Oberland Medien AG.  Doch statt aus der Ferne konnte das Publikum in diesem Jahr die Kurzgeschichten wieder live vor Ort am rund zweistündigen Final im Pfäffiker Chesselhuus erleben. Es war ein Abend, der zum  Schwelgen einlud, zum  Nachdenken  brachte,  aber auch mal für Lacher bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sorgte. 

Rund 158 Personen fanden sich im Pfäffiker Chesselhuus ein, um den «Fernweh»-Kurzgeschichten zu lauschen und schliesslich in einem SMS-Voting für die besten Beiträge zu stimmen. Das Thema des Wettbewerbs hätte angesichts der derzeit komplizierten Reisebedingungen nicht passender sein können. Und zumindest für einen Abend waren der Fantasie und den (Reise-)Träumen keine Grenzen gesetzt. 

Insgesamt waren 280 Geschichten von 252 Autorinnen und Autoren eingegangen – sogar aus den Niederlanden und aus Deutschland. 73 davon in der Kategorie Newcomer. Beurteilt wurden die Geschichten von einer vierköpfigen Jury, bestehend aus den beiden Autoren Stefan Baiker («Der Geisterkickboarder») und Stephan Rey («Warum zum Teufel Ritalin?»), der am Finalabend kurzfristig nicht teilnehmen konnte, sowie zwei Vertretern der Zürcher Oberland Medien AG, Ressortleiter Stefan Nägeli und Content Editor Sebastian Schuler. Sie hatten im Vorfeld die fünfzig besten Geschichten bestimmt, die alle Platz im neuen Schreibstar-Buch fanden.

«Das Thema lässt viel zu.»

Marco Caduff, Geschichtenerzähler

Eine Auswahl von fünf Geschichten in der Kategorie Erwachsene und drei in der Kategorie Newcomer hatte es sogar ins Finale geschafft, das im passenden Fernweh-Ambiente stattfand. Im Hintergrund zierten die New Yorker Freiheitsstatue und die ägyptischen Pyramiden die Bühne. Nach der Begrüssung durch Dani Sigel, CEO der Zürcher Oberland Medien AG, kündigte Moderator Giacinto In-Albon jenen Mann an, der schon fast zum Inventar des «Schreibstars» gehört: Erzähler Marco Caduff. 

Bevor Caduff wieder mit seiner sonoren Stimme das Publikum in den Bann zog, zeigte er sich vom breiten Spektrum der Finalgeschichten angetan: «Das Thema lässt viel zu. Es sind teilweise persönliche Erlebnisse, aber auch ausfantasierte Geschichten.» Jeder würde unter Fernweh etwas anderes verstehen. Caduff wiederum verstand es, den Saal mit seiner vereinnahmenden Stimme zu füllen.

Eine spektakuläre Flucht ins Paradies

Den Auftakt machten die drei Jungautorinnen. Die Jury war von allen Beiträgen begeistert. Bewegend und aufwühlend waren die Geschichten der 15-jährigen Yara Isaak aus Fehraltorf und der 14-jährigen Tina Schwitter aus Hinwil. Sie erzählten von schweren Schicksalen und grossen Sehnsüchten und strichen eine tiefgründige Facette von Fernweh hervor. «Das Fernweh wird zu einem Ventil für unglaubliche Traurigkeit», meinte Autor Stefan Baiker etwa zu Isaaks Geschichte über ein Mädchen, das bei seiner alkoholkranken Mutter lebt und sehnsüchtig von einer Reise zum Vater nach Irland träumt.

Passenderweise   fand aber  die  G eschichte mit dem Titel «Fernweh» der 15-jährigen Nora Schulthess aus Ottikon am meisten Anklang . Sie entführte das Publikum in eine Fantasiewelt und nahm es auf eine spektakuläre Flucht auf einem fliegenden Löwen ins Paradies mit. «Ich wäre sofort dabei, auf einem solchen Löwen zu fliegen. Was will man mehr?», fand Jurymitglied Stefan Nägeli. 

Fernweh

10.12.2021

Züriost-Wettbewerb Schreibstar 2021

Von Nora Schulthess aus Ottikon. Beitrag in Merkliste speichern Wie gross der Interpretationsspielraum des Begriffs «Fernweh» ist, zeigte sich auch bei den Erwachsenen. Da war das tierische Fernweh eines Vogels, der jedes Jahr in den Süden zieht. Oder das Fernweh einer alten Dame, die dank eines alten Koffers ihren Traum in die Realität umsetzt und nochmals nach Rom zu einer Jugendliebe reist. 

«Ich mache sonst nicht bei Wettbewerben mit.»

Silvia Isgrò, Gewinnerin «Schreibstar 2021»

Zum «Schreibstar 2021» wurde schliesslich Silvia Isgrò aus Turbenthal mit der Geschichte «Pfefferminze» gewählt, die die Zuhörerinnen und Zuhörer  auf eine Reise  in die Vergangenheit und ebenfalls nach Italien mitnahm. Für Jurymitglied Sebastian Schuler war es «eine Ode an die Ferien mit geliebten Verwandten». Der Duft der Pfefferminze liess die Protagonistin nochmals liebevoll und detailliert in Erinnerungen an ihre Nonna in Sizilien schwelgen.

Pfefferminze

10.12.2021

Züriost-Wettbewerb Schreibstar 2021

Von Silvia Isgrò aus Turbenthal. href=”/flag/flag/np8_favorites/3269633?destination=batch&token=K_5N8zmM8lBSareokDu1Fzy7XKjD6y4MJoA7j1pTar4″ title=”” class=”no-tts use-ajax flag flag-np8_favorites flag-np8_favorites-3269633 action-flag”>Beitrag in Merkliste speichern Silvia Isgrò zeigte sich im Anschluss überrascht und erfreut, dass ihre sehr persönliche Geschichte die meisten Stimmen erhielt. Sie mache sonst nicht bei Wettbewerben mit. «Es ist eine Bestätigung, dass ich gut schreiben kann», sagte Isgrò. Mit einem grossen Strahlen im Gesicht durfte sie sich schliesslich nicht nur über den Schreibstar-Titel, sondern auch über das Preisgeld in der Höhe von 1500 Franken freuen. 

Der nächste «Schreibstar» wird abenteuerlich

Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Schreibstar-Wettbewerb stattfinden. Das Thema wurde gleich zu Beginn des Abends durch ein Publikums-Voting bestimmt und der Entscheid war ziemlich eindeutig. 2022 werden die spannendsten Abenteuergeschichten gesucht. 

 

Sie wollen die «Fernweh»-Geschichten nochmals in voller Länge hören? Alle Beiträge finden Sie in der Playlist:

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns