Jahrzehntelang gehörte das charakteristische Pfeifen der Vampire-Düsenjäger zum Alltag der Anwohner des Dübendorfer Militärflugplatzes. Nun, gut drei Jahrzehnte nach seiner Ausmusterung, erhält der «Vämpi» in der 75. Ausgabe des Heimatbuchs eine mit Anekdoten gespickte Würdigung.
Die ersten Erprobungsflüge des zu jener Zeit modernsten Kampfflugzeugs wurden 1946 in Dübendorf durchgeführt – und sorgten in der an Propellerflugzeuge gewöhnten Bevölkerung anfänglich nicht gerade für Begeisterung.
Und auch bei den Piloten gingen die Meinungen auseinander, wie Autor Hansjörg Egger schreibt. Die einen lobten den eleganten und majestätischen Flugstil, andere haderten mit der kräftezehrenden Steuerung oder der schlechten Cockpitausleuchtung.
22 Piloten gestorben
Tatsächlich war der Ruf der Vampires nicht der allerbeste; relativ häufig kam es zu Triebwerksausfällen und Notlandungen. Auch über die eine oder andere «Überraschung» kann man im Heimatbuch lesen. So soll es zum Beispiel dem damaligen Chefpiloten Ernst Wyss auf einer Flughöhe von 12'000 Metern das Dach abgerissen haben.

