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Politik

Resilienz und unsere Jugend

Die Fähigkeit, Krisen bewältigen zu können, ist wichtig. Doch unsere Kinder seien nicht gewappnet, Szenarien wie einer Pandemie und ihren Folgen, etwas entgegenzuhalten, schreibt Standpunkt-Autorin Sandra Renggli.

Resilienz ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie als Anlass für Entwicklungen zu nutzen Der alte Spruch – «Was mich nicht umbringt, macht mich stark» – beschreibt dies nach wie vor sehr treffend.

Gerade in Krisenzeiten sind gute Strategien für deren Bewältigung gefragt. Jeder Einzelne muss sich darauf einstellen, Wege suchen, damit umzugehen und daraus zu lernen.

Es hilft nicht, bestandene Zustände wieder herstellen zu wollen oder daran festzuhalten. Flexibilität, lösungsorientiertes Denken und Zielstrebigkeit sowie ein gesundes Selbstbewusstsein helfen dabei.

«Wenn Sie wirklich Resilienz anstreben, müssen Sie das Umfallen in Kauf nehmen, um wieder aufstehen zu können.»

Boris Grundl

Es ist eine Tatsache, dass Menschen mit hohen Lebensstandards weniger Resilienz aufweisen als Menschen aus ärmeren Regionen. Zum Beispiel weisen Strassenkinder in Brasilien eine höhere Fähigkeit auf, Krisen zu bewältigen, als Kinder in unseren Breitengraden.

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