Kurz nach der Gemeindeversammlung in Fehraltorf bat Gemeindepräsident Anton Muff (DGF) die 35 Stimmberechtigten zum gemütlichen Teil nach draussen: Bei minus Eins Grad gab’s vor der Mehrzweckhalle Heiget vor einer grossen Feuerschale Glühwein und Punsch. Muff sagte: «Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage. Bleiben sie vor allem gesund!»
Zuvor wurde als erstes Geschäft vom Montagabend das Budget 2022 behandelt. Muff stellte folgende Eckwerte vor: Einem Aufwand von 47,766 Millionen Franken steht ein Gesamtertrag von 47,804 Millionen gegenüber. Somit prognostiziert die Gemeinde ein Plus von 38'100 Franken fürs kommende Jahr.
Die Schulpflege rechnet damit, dass in den nächsten drei, vier Jahren pro Jahr eine Schulklasse dazukommen wird. Pro Schüler rechnet die Gemeinde mit 15'000 Franken Kosten pro Jahr. Bei einer Klasse mit 21 Schülern ergeben sich so für nächstes Jahr Mehrkosten von 315'000 Franken.
Steuerfuss soll gleich bleiben
Der Gemeindepräsident schlug vor, den Steuerfuss wie in diesem Jahr bei 107 Prozent zu belassen. Das sei der zweitgünstigste Steuerfuss im ganzen Bezirk, sagte Muff. «Kürzlich habe ich meinen Kollegen von Weisslingen getroffen, der will den Steuerfuss um zehn Prozent erhöhen.» Eine Anhebung wird auch in Fehraltorf bald ein Thema: Für 2023 soll der Steuerfuss um vier Prozentpunkte erhöht werden. «Einmalig», antwortet Muff auf eine Frage aus dem Plenum, das sei so angedacht. Die Fehraltorferinnen und Fehraltorfer nehmen das Budget mit gleichbleibendem Steuerfuss letztlich ohne Gegenstimmen an.

