Dübendorfer ist Co-Präsident von «Aufrecht Schweiz»
Massnahmenkritiker und Impfgegner formieren sich für die Teilnahme an den nächsten kantonalen und nationalen Wahlen, und ganz vorne mit dabei ist Patrick Jetzer. Der Dübendorfer fungiert als Co-Präsident von «Aufrecht Schweiz». Der neu gegründete Verein versteht sich nicht als Partei, sondern als Bürgerrechtsbewegung, die sich stark mache «für die Wiederherstellung der Grund- und Menschenrechte in der Schweiz, wie die Gründer am Dienstag mitteilten.
«Aufrecht Schweiz» wird ideell von gut einem Dutzend Organisationen wie den Freunden der Verfassung, dem Verband Freie KMU oder dem Lehrernetzwerk Schweiz getragen.
Er ärgerte Pfizer
Patrick Jetzer ist in Dübendorf kein Unbekannter. Für die von ihm gegründete Ethische Partei Schweiz (EPS) kandidierte er 2018 als Stadtpräsident, hatte als politisch unbeschriebenes Blatt ohne lokale Themensetzung jedoch keinerlei Chancen. Ein halbes Jahr später löste sich die EPS auf.
Im vergangenen August trat Jetzer als Organisator einer der ersten grösseren Corona-Kundgebungen in Zürich in Erscheinung. Wenige Wochen später erhielt der Dübendorfer mediale Aufmerksamkeit, weil er vom Pharmakonzern Pfizer, für den er damals im Aussendienst arbeitete, entlassen wurde.

