Dass die Girhalden-Abstimmung kein Spaziergang wird, hatte Stadtrat Erik Schmausser (GLP) geahnt. Schon im Parlament hatte sich nur eine knappe Mehrheit für den Projektierungskredit von 250'000 Franken zur geplanten Fussgänger- und Velobrücke Girhalden erwärmen können.
An einem Podium war dem Tiefbauvorsteher von Seiten des Referendumskomitees jüngst ein steifer Wind entgegengeweht. Das Thema, das zeigten auch die vielen Leserbriefe in den Medien, bewegte spürbar.
Befürchtungen sind wahr geworden
«Ich hoffte auf 55 Prozent Ja und befürchtete 55 Prozent Nein», blickt Schmausser zurück. Eingetroffen ist Letzteres. Und das sogar überraschend genau.
Die Stimmbevölkerung von Illnau-Effretikon hat die Vorlage mit 54,71 Prozent der Stimmen abgelehnt, die Stimmbeteiligung war mit 65,67 Prozent hoch. «Ich bin enttäuscht», sagt Erik Schmausser denn auch. «Offensichtlich haben viele das Kosten-Nutzenverhältnis des Projekts negativ beurteilt.»

