Der Souverän sagt Ja zur neuen Schule in der Hochhausüberbauung Three Point sowie zum Neubau einer Turnhalle mit Gesamtkosten von 16,26 Millionen Franken. Und das deutlich, wie das Abstimmungsresultat zeigt: 77,51 Prozent oder 6759 Menschen stimmten für die Vorlage 1961 oder 22.49 Prozent dagegen.
Obwohl es noch vor wenigen Jahren nicht danach aussah, bekommt das rasant wachsende Quartier am westlichen Stadtrand damit den dringend nötigen Schulraum.
In der Überbauung Three Point werden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss und ersten Stock von zwei Türmen zu einer Schuleinheit für sechs Klassen umgebaut. Zudem wird in unmittelbarer Nähe eine Turnhalle gebaut, der Baubeginn dafür soll bereits im Frühling 2022 sein. Der Bezug der Hochhaus-Schule ist auf Herbst 2023 geplant, die Turnhalle sollte im Dezember desselben Jahres fertig gebaut sein.
Mit dieser Lösung wird dem omnipräsenten Schulraum-Problem in Dübendorf West Abhilfe geschaffen. Der Stadtrat wurde im Vorfeld oft von der Politisch Linken kritisiert. Gemeinderat Oliver Kellner (Grüne) warf dem Stadtrat beispielsweise vor, ein Hochhausquartier geplant ohne an ein Schulhaus gedacht zu haben. Auch André Csillaghy (SP) sprach von einer Notlösung aufgrund mangelnder Alternativen.
Es gab aber auch Lob; Ivo Hasler (SP) freute sich über den «zukunftsgerichteten» Aspekt des Projekts und die bald sicheren Schulwege. «Eine solche öffentliche Infrastruktur ist ein Pfeiler einer funktionierenden Nachbarschaft»

