Politik

Pfäffikon will weniger Herbizide einsetzen

Auf gemeindeeigenem Land sollen weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Dafür wurde jetzt ein Massnahmenplan erarbeitet.

Pfäffikon will weniger Herbizide einsetzen

Wo es Land, Wege und Plätze gibt, wächst auch das Unkraut. Dessen Zurückdrängung ist am einfachsten mit einem Herbizid zu bewerkstelligen, Schädlinge mit einem Insektizid oder Biozid. Nur ist der Einsatz dieser Mittel oftmals auch für andere Lebewesen und sogar den Menschen schädlich. Wie diese Pflanzenschutzmittel auf gemeindeeigenem Land oder dem vom Unterhaltsdienst gepflegten Flächen in Pfäffikon eingesetzt werden, wollten vor mehr als einem Jahr zwei Mitglieder der Grünen Partei vom Gemeinderat wissen. 

Auf die Anfrage hin wurde Oktober 2020 beschlossen, einen Massnahmenplan zur weiteren Reduktion des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln auf gemeindeeigenen Bauten, Anlagen und Grundstücken auszuarbeiten. Dieser Plan wurde nun vom Gemeinderat genehmigt.

Dieser sieht eine wesentliche Änderung vor. So sollen Buchspflanzen, welche oftmals von einem Pilz oder dem schädlichen Buchsbaumzünsler befallen sind, nicht mehr behandelt werden. Stattdessen sollen die Pflanzen sukzessive ersetzt werden. «Allgemein setzen die zuständigen Stellen nur noch sehr vereinzelt und dosiert schädliche Pflanzenschutzmittel ein», schreibt der Pfäffiker Gemeinderat. (erh)

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