«Nach reiflicher Überlegung und Gesprächen mit der Familie habe ich mich entschieden, für das Gemeindepräsidium der Politischen Gemeinde Wila zu kandidieren.» Das schreibt der Wilemer Finanzvorsteher Simon Mösch (Die Mitte) in einer Mitteilung.
Nach sechs intensiven Jahren im Gemeinderat erscheine ihm das als logischer Schritt. 2016 wurde Mösch als 22-Jähriger in den Gemeinderat gewählt und übernahm das Ressort Finanzen. Zuständig ist er derzeit ausserdem für die Liegenschaftenstrategie der Gemeinde.
Angst vor Kritik
In seiner Mitteilung schreibt Mösch, dass er das Amt des Gemeindepräsidenten als eine strategische Führungsaufgabe sehe und sich zum Ziel setze, ein konstruktives Arbeitsklima zu schaffen. Der Gemeinderat solle ein Team sein und die Gemeinde Wila in guter Zusammenarbeit gestalten.
Was Mösch in Gesprächen mit potentiellen Kandidierenden für Gemeinderat und Schulpflege stärker als bei den letzten Behördenwahlen spüre, sei die Angst vor Kritik und öffentlichen Pöbeleien. «Dabei widerspiegelt sich ein wenig das politische Klima der letzten Jahre», schreibt er.

