Ausgangspunkt der längeren Wanderung im Oktober ist Oberhittnau. Von der Busstation führt der Weg vorbei an der 1708 eingeweihten reformierten Kirche, die auch im Buch «Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben» von Jakob Stutz Erwähnung findet.
Der 1801 geborene Volksdichter aus Isikon lebte an verschiedenen Orten im Zürcher Oberland, weshalb ein Wanderweg zu wichtigen Stationen seines Lebens führt. So geht die Turbenthaler Wandergruppe denn auch auf dem Trottoir entlang der Jakob Stutz-Strasse.
Unterhalb der im Ort ansässigen Migros führt der Weg dann aber querfeldein zum Ortsteil Luppmen. Hält man sich rechts, so kann man in den leicht aufwärts führenden Schleifentobelweg einbiegen und zum Ortsende wandern.
Adolf Guyers Wegnetz
Nur kurz führt die Route entlang der Dürstelerstrasse bis zum eigentlichen Wanderweg. Er ist Teil des Wegnetzes, das an den Eisenbahnpionier Adolf Guyer-Zeller (1839-1899) erinnert. Er liess eigens für die Spinnereiarbeiter zahlreiche Wege durch tiefe Tobel, über Brücken und Treppen und hinauf zu den waldigen Gipfeln anlegen (Quelle: Natürli Zürioberland, Tourismus).

