Auf Einladung des Industrievereins Volketswil fanden sich am Freitag, 5. November, rund 50 Personen zum Business-Lunch ein. Im Parkhotel Wallenberg in Volketswil orientierten zwei Fachreferenten einerseits über die Entwicklungen der Automobilindustrie im E-Mobility-Segment, andererseits über die Herausforderungen in der Infrastruktur, wenn es ums «Auftanken» geht.
Hybrid als ideale Übergangstechnologie
Nicole Steiger, Präsidentin des Industrievereins Volketswil, konnte Interessierte aus 26 Mitgliedunternehmen zum Anlass begrüssen. Sie gab zu, dass sie persönlich noch nicht auf E-Mobilität umgestiegen sei. «Ich arbeite an einer Tankstelle, die keine Ladestationen installiert hat. Es würde kaum Sinn machen, gross in der Umgebung rumzufahren, um das Auto mit Energie zu versorgen», sagte sie. Gedanklich habe sie sich aber durchaus auch schon mit diesem wichtigen Thema auseinandergesetzt. Der kürzlich angeschaffte Neuwagen sei jedoch noch mit einem Verbrennungsmotor bestückt.
« Das Potenzial beim Verkehr mit Verbrennungsmotor ist beträchtlich.»
Stephan Bally, Mitglied der Geschäftsleitung Emil Frey AG
Stephan Bally, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Emil Frey AG Züri-Oberland Volketswil, steuerte einen BMW mit Hybrid-Antrieb zum Veranstaltungsort. «Mit dem Auftrag, den CO2-Ausstoss zu verringern, muss sich auch die Autoindustrie auseinandersetzen. Das Potenzial beim Verkehr mit Verbrennungsmotor ist da natürlich beträchtlich», sagte er. Autohändler müssten sich darauf vorbereiten, dass der halbe Fahrzeugpark aus Elektroautos bestehe. Dabei seien Autos mit einem Hybridmotor eine prima Übergangstechnologie, sagt Bally.

