Vergangene Woche haben in verschiedenen Gemeinden im Tösstal die traditionellen Räbeliechtli-Umzüge stattgefunden. Dafür hatten die Kinder vorab im Kindergarten, Zuhause oder in der Schule ihre Räbeliechtli geschnitzt. Der Kreativität war dabei keine Grenzen gesetzt.
Abends zogen sie dann als strahlende und singende Lichterkette durch die Strassen ihrer Dörfer. Angeführt wurden sie dabei von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern – und in Kollbrunn sogar von den Elgger Tambouren.
Mit und ohne Stärkung
In Zell gab es es vorgängig als Stärkung Wienerli, Tee und Brot, und auch in Kollbrunn verzichtete man nicht auf die Verköstigung. Für einen Becher Glühwein stand man zeitweilig bis fast zur Strasse an.
Wila verzichtete bewusst auf den kulinarischen Teil, um die Kinder und Besucher vor zu grossen Menschenansammlungen zu schützen. So konnten sich diese risikolos aufs Wesentliche an diesem Abend konzentrieren. (Manuela Kägi)

